Ratgeber · Tilgungsverlauf

Was bedeutet die Restschuld einer Baufinanzierung?

Die Restschuld ist der noch offene Darlehensbetrag zu einem bestimmten Zeitpunkt. Besonders wichtig ist sie am Ende der Zinsbindung, weil dieser Betrag weiterfinanziert oder zurückgezahlt werden muss.

Welche Werte bestimmen die Restschuld?

Entscheidend sind der ursprüngliche Darlehensbetrag, Sollzins, anfängliche Tilgung, Dauer der Zinsbindung und tatsächlich geleistete Sondertilgungen. Auch kleine Unterschiede wirken über viele Jahre.

Warum eine niedrige Rate täuschen kann

Eine niedrige Rate kann aus einer niedrigen Tilgung entstehen. Dadurch bleibt nach der Zinsbindung mehr Kapital offen, auf das bei der Anschlussfinanzierung erneut Zinsen anfallen.

Restschuld und Zinsrisiko

Je höher die verbleibende Schuld, desto stärker wirkt ein veränderter Anschlusszins auf die spätere Rate. Ein Stress-Test mit mehreren höheren Zinssätzen macht diese Abhängigkeit sichtbar.

Berechnung als Orientierung

Bankabrechnungen können wegen Auszahlungsterminen, taggenauer Verzinsung, Gebühren und Vertragsdetails abweichen. WohnMathe berechnet einen transparenten monatlichen Modellverlauf.

Quellen und Grenzen

Die Inhalte dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen weder ein Kreditangebot noch individuelle Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung. Konditionen, Förderprogramme und rechtliche Details müssen für den Einzelfall geprüft werden.

Berechnungsgrundlagen von WohnMatheVerbraucherzentrale: ImmobilienfinanzierungDeutsche Bundesbank: Wohnungsbaukredite