Ratgeber · Immobilienkauf

Welche Kaufnebenkosten entstehen beim Immobilienkauf?

Kaufnebenkosten werden zusätzlich zum Immobilienpreis bezahlt und erhöhen den Finanzierungsbedarf. Da sie meist keinen entsprechenden Wiederverkaufswert schaffen, sollten sie möglichst nicht mit der Liquiditätsreserve verwechselt werden.

Grunderwerbsteuer

Der Steuersatz hängt vom Bundesland ab. WohnMathe verwendet den im Rechner ausgewiesenen Datenstand und wendet den Satz vereinfachend auf den Kaufpreis an. Maßgeblich bleiben Steuerbescheid und konkrete Vertragsgestaltung.

Notar und Grundbuch

Ein Immobilienkauf muss notariell beurkundet werden. Für Beurkundung, Vollzug, Eigentumsumschreibung und häufig die Grundschuld entstehen gesetzliche Gebühren. Prozentwerte sind immer nur eine Planungshilfe.

Maklerprovision

Eine Provision fällt nur an, wenn ein Makler beteiligt ist. Der vom Käufer zu tragende Anteil hängt von Objekt, Region, Auftrag und Vertragsgestaltung ab und sollte als eigener Eingabewert behandelt werden.

Weitere mögliche Kosten

Modernisierung, Gutachten, Finanzierung, Umzug, Zwischenfinanzierung oder Sonderumlagen können hinzukommen. Diese Positionen sind objektspezifisch und müssen zusätzlich zur Standardrechnung geprüft werden.

Quellen und Grenzen

Die Inhalte dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen weder ein Kreditangebot noch individuelle Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung. Konditionen, Förderprogramme und rechtliche Details müssen für den Einzelfall geprüft werden.

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